thermofixieren


thermofixieren
ther|mo|fi|xie|ren 〈V. tr.; hat〉 synthetische Faserstoffe \thermofixieren durch Behandlung mit Wärme an einer späteren Verformung hindern [<grch. thermos „warm, heiß“ + fixieren]

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Thẹr|mo|fi|xie|ren Fixieren (2).

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Thermofixieren,
 
Behandlung von thermoplastischen Chemiefasern beziehungsweise der aus ihnen hergestellten Textilien mit Wärme zur Beseitigung innerer Spannungen und zur Verleihung neuer Formen. Dabei wird die Faser durch Heißwasser, Heißluft, Kontakt- oder Strahlungswärme kurzzeitig auf Temperaturen im Erweichungsbereich erhitzt. Die Molekülketten der Faserstoffe werden begrenzt beweglich, sodass sie sich unter Lösen der in den Elementarfäden nach dem Erspinnen vorhandenen inneren Spannungen neu ordnen; der entspannte Zustand beziehungsweise die erzeugte Form bleibt nach dem Abkühlen erhalten. Thermofixieren verhindert auch ein späteres Schrumpfen beziehungsweise Knittern und erhöht die Formbeständigkeit der Textilien. Angewendet wird es z. B. zum Formen von Damenstrümpfen und zum Herstellen dauerhafter Bügel- oder Plisseefalten.

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ther|mo|fi|xie|ren <sw. V.; hat (Textilind.): (synthetische Fasern) dem Einfluss von Wärme aussetzen, um spätere Formbeständigkeit zu erreichen.

Universal-Lexikon. 2012.

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